NX650 Dominator

"back to the roots"-Dominator die Zweite

die Domis einträchtig nebeneinnder

Ende Mai 2009 habe ich nach mehrmonatiger Suche eine gebrauchte gut erhaltene 93er Dominator
gekauft.
Entscheidend hierfür war der Umstand, dass meine Frau die XT gerne gefahren
wäre, aber fehlender E-Starter und eine blaue Wade vom Antretversuch zur Ablehnung führte.
Auch die Tochter kam in der Vergangenheit gut mit der XT klar, konnte sie allerdings erst gar nicht nicht antreten.
Da ich mit der damaligen 91er Domi gute Erfahrung i.S. Zuverlässigkeit und Fahren gemacht hatte,
kam sie schließlich als Alternative zur XBR ins Haus.
Die XBR ist zugegebener Maßen für Langbeinige nicht wirklich bequem.
Daher wurde sie gegen eine Domi ausgetauscht.
Im folgenden Absatz gibt es Impressionen und Erfahrungen mit der neuen alten Domi.

Aus der Erfahrung mit der XT (ohne E-Starter)im Gebirge außerhalbbefestigter Wege reifte der
Entschluss, die 2KF durch Ersatzfahzeug mit E-Starter zu ersetzen.
Anfang Januar 2010 war es dann soweit.
Eine zweite DOMI zur vorhandenen, diesmal Baujahr 1995 in weiß, wurde der Nachfolger (Domi, die Dritte )im Januar 2010.
Nach langer Internetsuche wurde sie schließlich gefunden und hatte erst knapp 3.900km gelaufen.
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Honda Dominator "die Zweite"

KM-Stand Ereignis Bemerkungen
26.540 Fz.-Übernahme in der Nähe von Siegburg  
26.670 HUU beim TÜV in Mülheim ohne Probleme  
26.722 Erfahrung der ersten größeren Ausfahrt:
Wunderschön wuselig in engen Kurven und in der Stadt, dennoch souveräne Fahrwerksruhe auf der Autobahn selbst bei Top-Speed von über 160km/h.
Erster Verbrauchswert knapp 5,2L 100/km. Gutes Reisetempo liegt bei ca.120-130km/h u. damit ca. 20km/h höher als bei der XT.
Dafür fällt die stuckerigere Gabel und der rundere Motorlauf beim Beschleunigen im letzten Gang um ca.500 U/min. höher aus als bei der XT, d.h. ab ca. 2.700 U/min zieht sie ohne Kettenschlagen bei Teillast durch.
Als Reisetempo stellen sich ca. 120-130km/h her, also deutlich mehr als bei der XT, dessen Wohlfühlgeschwindigkeit bei 100-110km/h liegt.
26.820 Bei Hein Gericke kleinen Tankrucksack für 31€ gekauft.  
27.602 Tacho hat nur geringe Voreilung gegenüber der GPS-Anzeige. Siehe Foto Habe die beiden Metallhalbmonde, die Krümmer am Zylinderkopf festhalten, verloren (war kein Ring). Beide Halbmonde und Dichtung erneuert, sowie Kette gespannt u.gefettet. (alles zusammen 32Euro)
29.200km In 9Tagen zusammen der XT jew. 1.600km in Tirol und den Dolomiten abgespult.
Kurven, Pässe und Kehren bis zum Abwinken . Tolle Gegend und mit den beiden leichten Enduros einfach nur schön.
Auch das Wetter stimmte. 5,26L/100km.
Nach dem Urlaub Ölwechsel m. Filter+Gaszüge geschmiert
30.000 km Habe gebrauchte Felgen für die DOMI bei Ebay ersteigert und neue Michelin Anakee aufgezogen (vorne 4,5mm, hinten 7,5mm), da die Tourance vorne wie hinten nur noch 3mm hatten und die Gummimischung teilweise porös wirkte. Auf die anderen Felgen werden nun vorme MEFO 15 und Hinten MEFO Stonemaster montiert, da die 2010er-Ligurische-Grenzkamptour mit der Domi absolviert wird: Mit Anlasser ist eben doch schöner.
30.100 km Ich nutze die Winterpause dazu, Wartungs- und Umbauarbeiten an der Domi zu machen. Gebrauchte Stürzbügel (Ebay) montiert. Neue Ritzel und Kette incl. Schwingenausbau montiert. Stoßdämpfer eingestellt. Neue Iridium-Kerze montiert(18Euro!!). 2.Steckdose installiert, um navi auch mit Strom zu versorgen.
    Jetzt ist nur noch der Schwingenausbau mit Ritzel- und Kettentausch dran, dann kann es wieder losgehen.
Erste Versuche ergaben: Schwingenschraube sitzt bombenfest.
Aber der rohen Gewalt einer Knarrenverlängerung mittels Staubsaugerrohr hatte die Mutter nichts entgegen zu setzen.
Will sagen: zu zweit 1 STd. Arbeit und die Endloskette mit zwei Ritzeln waren montiert.Das hintere Kettenblatt hat sogar
neue HONDA-Originalschrauben+-muttern für "dezente 27Euro" bekommen, nachdem der Imbuß mehrfach durchdrehte
bei der Demontage.
30.109 KM Nach dem Umbau erste Probefahrt bei 2Grad. Fahrwerk hat duch die Michelinreifen deutlich an Handlichkeit gewonnen. Motor schnurrt vor sich hin.
Mit der neuen Kette und neuen Reifen rennt die Domi auf der Autobahn bis in den Begrenzer, d.h. Motorleistung ist in Ordnung.
Jetzt muss es nur noch warm werden!
 
33.200 km Neue HEIDENAU K60 mit Schläuchen montiert. Der Preis incl. Montage,Wuchten und Ensprgung betrug 182Euro, ein fairer Preis bei Reifen Stracke. Vorne 7mm, hinten 8,8mm neu Die alten DUNLOP K560-Reifen hatten zwar noch Profil, aber zum einen gab es das Profil nicht mehr im Programm , zum anderen ließ das Alter der Reifen aus 2002 doch eine Neuanschaffung notwendig werden(die Reifen waren ursprünglich auf der weißen Domi und hatten ca. 4.500km-Laufleistung)
35.500km nach ca. 2.300km Gesamtleistung überwiegend auf Asphalt in Frankreich über Landstrassen der Ardeche und Pyrenäen sind am Hinterrad gut 3mm Profiltiefe verschwunden. Nach anfänglicher Eingewöhnung an "laut" und ein bischen "schwammig" kann man mit der Bereifung richtig schnell sein. Einzig im Grenzbereich verläßt den Fahrer bisweilen das Vertrauen, weil ein leichtes Wegrutschen wahrnehmar ist. Nix kritisches, aber unangenehm. Bei genauer Ansicht der Reifenbeschriftung habe ich festgestellt, dass es sich beim Profil um die Winterausführung handelt. Vermutlich rührt der erhöhte Verschleis aus dieser Mischung, da ansonsten in den Foren längere Haltbarkeiten berichtet wird
35.600 km Nach einigen Startproblemen habe ich eine neue Saito-Batterie (40Euro bei Louis) eingebaut.Jetzt klappt es mit dem Starten wieder deutlich besser  
35.600-36.450 km eine Woche leidenschaftliches Offroadfahren rund um die Ligurische Grenzkammstrasse LGKS ohne Sturz oder irgendwelche technischen Probleme. Domi hat dort einen guten Job mit den MEFO-Stone-Masters gemacht. Allerdings fehlten hinterher gut 3mm Profil am Hinterrad.  
36.600 km Ich habe die Nerven verloren. Nachdem die Heidenau K60 im Anschluß an die Piemontetour LGKS wieder montiert wurden, ist mit einem schweißtreibenden Dämpferumbau mit festsitzender Mutter auf einenWilbers-Einbau mit 20% Rabatt beim POLO-Kauf die fahrdynamische Welt wieder super in Ordnung!. Knapp 300Euronen für das Wilbersfederbein 640. Das Ventileeinstellen beim freundlichen Händler schlug dann separat mit 100Euro zu Buche. Jetzt schnurrt sie wieder mit geilem Fahrwerk. Wahrscheinlich müssen jetzt noch vorne andere Federn ran!
     
     

Fotos von Domi der ZWEITEN

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Honda Dominator "die Dritte"

3.875km Fz.-Anmeldung am 21.1.2010 Nach Übernahme Kette geschmiert und Thermometer und Uhr angebaut. Erste Probefahrt bestätigt die "Jungfräulichkeit" der Domi in weiß.
4.140km Lenkkopflager etwas loser angezogen. Jetzt läuft sie wieder vernünftig geradeaus.  
5.200km Von der roten Dominator sind Sturzbügel, Packtaschenhalter und die Michelinreifen umgebaut.  
7.400km Einen schönen Urlaub mit den beiden Domis in Frankreich (1.900km in Ardeche,Pyrenäen) haben beide Domis ohne Probleme überstanden  
8.400km Die weiße Domi ist anstandslos durch den TÜV gekommen. Ich habe jetzt noch neuen Hinterradreifen bestellt. Der Anakee hat nach ca. 4.500km nur noch ca. 2-2,5mm in der Mitte. Die letzten KM damit hat wohl überproporzial Profil gekostet. Der neue Anakee schlägt 117Euro incl. Montage, neuem Schlauch und Felgenband zu Buche und schon rollt die weiße Domi wieder auf 7mm tiefen neuem Gummi.
     
     
     
     
     
     
     
     

Fotos von Domi der Dritten

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Technische Daten meiner NX650

die beiden Domis

Typ Honda RD02 Typ7100, Code D.2:28500062
FG-Nr.RD023600xxx
Hubraum: 644ccm,
Erstzul.27.04.1993
Leistung 32kw bei 6.000U/min.
Leergewicht 175kg, zgG 355kg
Reifen: Vorn 90/90-21 54S, hinten 120/90-17 64S
Keine Reifenfabrikatsbindung; z.Z. ist der Michelin Anakee montiert
Kerze DPR9EA-9
Ritzel 15 x 49 525er Kette m.110 Gliedern
Tankinhalt:16Liter, 2,5L Reserve
Sitzhöhe: 880mm
LxBxH: 2185mm x 890mm x 1220m
Radstand: 1435mm,Bodenfreiheit 245mm
Gabel 41mm, Federwege, v.220mm,hi.195mm
Bremse v.256mm, hi.195mm

meine alte "Domi"

Von 1991 bis 1996 habe ich die Honda NX650 Dominator schätzen und lieben gelernt.
Sie fungierte als "Brot und Buttermotorrad", aber auch als Kurvenräuber in den Alpen.
Nach Optimierung mit Übersetzung und Ölkühler, sowie einer höheren Scheibe konnte
man mit ihr sogar bis in die Alpen fahren. Es störte nur der kleine Tank.
Bei normaler Fahrweise konnte man von Essen bis nach Echternach (LUX)kommen(250km), um
dort preiswert zu tanken.
23.150km hat sie mir treue Dienste geleistet, war zwar nach der CBR1000F schon eine Umstellung
auf die kleinere Motorleistung, eröffnete aber eine andere Art des Motorradfahrens und -wanderns.
Nachfolgend einige Bilder von ihr.

geliebte weiß-blaue Dominator